Fachseminar „Corporate Social Responsibility“

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Am 25. Juni 2013 fand in Erfurt das Fachseminar „"Corporate Social Responsibility – Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung für Thüringer Unternehmen“ statt.
Diese Veranstaltung wurde im Wesentlichen von INUR moderierend und inhaltlich geprägt.

Was beinhaltete das Fachseminar?
Trotz der Bedeutung von CSR für die Wettbewerbsfähigkeit und den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens, fehlt besonders im Mittelstand oftmals eine strategische Ausrichtung von CSR-Aktivitäten am eigentlichen Kerngeschäft. Ziel des Fachseminars ist es, Thüringer Unternehmen zu vermitteln, wie wichtig ein strategisch geplantes, nachhaltiges und gut ko

mmuniziertes CSR-Engagement für den mittel- und langfristigen Erfolg des Unternehmens ist. Darüber hinaus wird die Integration von CSRMaßnahmen in den Geschäftsalltag aufgezeigt.

Das Fachseminar bot die Möglichkeit eines intensiven Erfahrungsaustauschs, um Perspektiven der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Entwicklungspolitik, Privatwirtschaft und Organisationen der Zivilgesellschaft zu diskutieren.

Konkret werden folgende Fragen beantwortet:

  • Was bedeutet CSR aus betrieblicher Perspektive? Was sind Chancen, was sind Risiken?
  • Warum sollte sich ein Unternehmen an CSR-Maßnahmen beteiligen?
  • Welche CSR-Aspekte sind für mein Unternehmen, meine Branche relevant?
  • Wie trägt CSR zu erfolgreicher Entwicklungszusammenarbeit bei?

Durch die INUR-Mitglieder Uwe Häfner, Maurizio Gasperi und Jens-Uwe Richter wurden folgende Vorträge und Referate gehalten:

"Einführung CSR – Ehrbarer Kaufmann – Verantwortlicher Unternehmer Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit, Handlungsfelder, Formen"

  • Begriffe Nachhaltigkeit und CSR
  • Kurzer historischer Abriss
  • Aktuelle relevante Megatrends und deren Folgen für Unternehmen
  • Gesellschaftliche Verantwortung
  • CSR-Handlungsfelder
  • Sinn und Nutzen von CSR

"Relevanz-Matrix"

  • Warum Relevanz Matrix? – die Komplexität der CSR-Strategie und Kommunikation
  • Rückblick / Gegenüberstellung: Zielgruppen <-> Anspruchsgruppen
  • Anspruchsgruppen (Stakeholder) und ihre Erwartungen
  • Bedeutung der Anspruchsgruppen
  • Umgang mit den Anspruchsgruppen

"Geschäftsmodell"

  • gelebte, innere Überzeugung aller Ebenen
  • Ziele auf alle Bereiche nach und nach ausweiten
  • Kreativität fördern
  • Erfolge messen und feiern
  • Veränderungsmanagement lange Zeit aktiv halten
  • Partner einbinden (gesamte Lieferkette aus Sicht der Endverbraucher)
  • Anteil der nachhaltigen Produkte/Dienstleistungen nach und nach erweitern, bis es zur Kernkompetenz wird
  • Resultate der Untersuchungen von nachhaltig agierenden Unternehmen

Zusammenfassung der Podiumsdiskussion

"Ausblick"

  • Sinn und Zweck einer nachhaltigen Geschäftsausrichtung und deren Vorteile
  • Praktische Umsetzung im Unternehmen, erste Schritte
  • Vergleich, Bewertung, Siegel, Zertifizierung
  • Aus- und Weiterbildung
  • Nachhaltigkeitskommunikation

 

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2. Mitteldeutsche Nachhaltigkeitskonferenz

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Anknüpfend an den Erfolg der 1. Mitteldeutschen Nachhaltigkeitskonferenz 2012 präsentierte INUR e.V. mit der zweiten Veranstaltung ein gereifteres Konzept.

Wir haben uns gefreut, dass der Sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Herr Frank Kupfer wiederum die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen und zu Konferenzbeginn ein Grußwort verlesen hat.

Viele Anregungen aus der ersten Konferenz wurden umgesetzt. So wurde beispielsweise der Anteil an Wissensvermittlung in Form von interaktiven Workshops erhöht. Auch für die persönliche Kommunikation zwischen den Konferenzteilnehmern, den Referenten und Gesprächspartnern war genügend Zeit. Den gesellschaftlichen Höhepunkt bildete das Galadinner bei Vallourec & Mannesmann.

Die umfangreiche Themenpalette wurde diesmal auf zwei Tage verteilt. Dank der zahlreichen Unterstützer und Sponsoren konnte die Konferenz wieder zu einem sehr günstigen Preis gebucht werden. Es hat sich also gelohnt, im Terminplan diese zwei Tage zu reservieren. Eine eindrucksvolle Location in der Gastgeberstadt Riesa und ein informatives wie erlebnisreiches Rahmenprogramm rundeten die Konferenz ab. Also: Auf ein Neues zur 3. Mitteldeutschen Nachhaltigkeitskonferenz!