Neue Förderrichtlinien der KfW – noch leichter gründen, festigen und erweitern: KfW baut Unternehmensförderung aus

Die KfW baut zum 1. Dezember die Förderung von Unternehmen aus. Neugründungen und etablierte Firmen sollen noch besser unterstützt werden. Dazu wird die Finanzierung von Unternehmensfestigungen weiter ausgebaut und die Finanzierung von Nachfolgeregelungen verbessert. Einzelne Programme werden angepasst und mit dem KfW-Unternehmerkredit Plus eine neue Finanzierungsmöglichkeit eingeführt.

 

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DNK-Deutscher Nachhaltigkeitskodex: KMU-Leitfaden veröffentlicht

Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) wird für KMU leichter anwendbar. Vertreter von mittelständischen Unternehmen, Verbänden, Bundesressorts, des RNE und der Bertelsmann Stiftung haben eine Handreichung als Orientierungshilfe erstellt.  Diese soll die Entsprechenserklärungen zum DNK für KMU populärer machen. Der Leitfaden erklärt die Anforderungen der einzelnen Kriterien aus Perspektive mittelständischer Unternehmen, baut mittels Impulsfragen Brücken, den wesentlichen Informationen zum Nachhaltigkeitsansatz im Betrieb auf den Grund zu gehen und zeigt beste Beispiele aus bereits vorliegenden Entsprechenserklärungen. Um den Leitfaden bekannt zu machen, plädierten die Teilnehmer dafür, ihn vor allem bei Workshops oder durch „Botschafter“ kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu übergeben. Die Herausforderung sei, einen strategischen Ansatz zu finden, der einen Schneeballeffekt erzeugt. Vor allem seien bereits berichtende Unternehmen als Botschafter in ihren Regionen und Branchenverbänden gefordert, weil sie besonders glaubwürdig seien.

 

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CSR-Preise der Bundesregierung 2014 vergeben – sächsisches Unternehmen erhält einen Sonderpreis

Die Bundesregierung hat am 17. September 2014 in einer feierlichen Preisverleihung fünf wirtschaftlich, sozial und ökologisch verträglich handelnde Unternehmen mit dem CSR-Preis ausgezeichnet. Als Abschluss des diesjährigen CSR-Praxistages wurden vor rund 250 Gästen in Anwesenheit der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, im Berliner Humboldt Carré Auszeichnungen in unterschiedlichen Größenkategorien an Bischof + Klein, Lebensbaum, die Otto Group und SPEICK Naturkosmetik vergeben. Zudem wurde die Micas AG (aus dem Erzgebirge!) mit dem Sonderpreis der Jury geehrt.

 

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Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit— Worum geht es dabei eigentlich?

Riccardo Wagner beschreibt in seinem Artikel sehr treffend, wie eine CSR-Kultur wirklich in Unternehmen gelebt werden müsste, wenn sie nicht nur Vermarktungs- und Greenwashing-Aufgaben hat. Worum geht es eigentlich im Kern für die Unternehmen? Es geht um die Frage welche Beziehung der Unternehmer oder das Unternehmen zur Gesellschaft und damit zu seinen Mitarbeitern, Kunden und zu seinem Geschäftspartner und Lieferanten haben möchte. Es geht darum sich bewusst zu werden, welche Rolle die eigene Unternehmung in der Welt spielt, welchen Beitrag sie leistet zum Guten und zum Schlechten.

 

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Studie Jobzufriedenheit 2014: Jobzufriedenheit steigt, CSR-Themen gewinnen zunehmend an Bedeutung

Viele Unternehmen müssen um ihre Fachkräfte kämpfen. Deshalb erhalten Themen wie Work-Life-Balance und angemessener Lohn mehr Gewicht. Die Unternehmen müssen mehr in eine dauerhafte Personalbindung investieren, ihren Mitarbeitern Perspektiven aufzeigen und klarstellen, dass niemand einfach austauschbar ist. Bei den Gründen, warum ein Jobwechsel beabsichtigt ist, wurde nach einer besseren Bezahlung an 2. Stelle gar keine oder zu geringe Wertschätzung genannt. Sehr interessant sind die Ergebnisse der Befragung nach CSR-Themen. Das wichtigste Kriterium für die Arbeitnehmer war Compliance und Anti-Korruption, gefolgt von gesellschaftlichem Engagement sowie umweltbewusstem Handeln ihres Unternehmens.

 

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Kampf um Fachkräfte – Studie zeigt: Unternehmenskultur wichtiger als Gehalt

Der Kampf um die besten Talente fordert die deutsche Industrie. 44 Prozent ihrer Führungskräfte bezeichnen die Gewinnung von versierten Fachkräften als die größte Herausforderung. Nachwuchskräfte streben in den ersten Berufsjahren nicht in erster Linie nach hochdotierten Positionen, Boni und Statussymbolen. Ganz oben auf der Liste der relevanten Kriterien für die Arbeitgeberwahl stehen ein kooperatives Arbeitsklima, Gestaltungsspielraum und attraktive Aufstiegsperspektiven. Fördert ein Unternehmen aktiv diese Unternehmenskultur, wirkt sich das auch auf seine Arbeitgeberattraktivität sehr positiv aus.


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Ist der geplante Mindestlohn gerecht – ist er zu niedrig oder vernichtet er Arbeitsplätze?

Große Arbeitgeber wälzen ihre Lohnkosten auf die Gesellschaft ab und kämpfen dann mit dem Argument steigender Arbeitslosigkeit mit Ihrer gesamten Lobbyarmee gegen diesen an. Die Akzeptanz von niedrigen Löhnen bedeutet also die Akzeptanz einer staatlichen Gewinnsubventionierung für Großkonzerne! Jeder in Vollzeit tätige Arbeitnehmer muss mit seinem Lohn ohne einen staatlichen Zuschuss in der Lage sein, ein menschenwürdiges Leben auf Basis der Erfüllung seiner Grundbedürfnisse und den entsprechenden Annehmlichkeiten zu führen! Wenn ein Unternehmen nicht bereit ist, für die Arbeitsleistung mehr als 6,50 Euro zu zahlen, dann kann es auch kein großer Schaden sein, dass diese Arbeit nicht mehr verrichtet wird!


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neueste Gallup-Studie zeigt: Lob & Anerkennung für Mitarbeiter – kleiner Aufwand große Wirkung

Lob und Anerkennung sind zwei wichtige Elemente, um in Unternehmen positive Gefühle zu verbreiten und die Feedbackkultur in Unternehmen zu verbessern. Gallup hat in einer Studie zu diesem Thema weltweit über vier Millionen Beschäftigte befragt. damit wird belegt, dass Mitarbeiter, die regelmäßig Anerkennung und Lob bekommen:
1.    ihre individuelle Produktivität steigern,
2.    ihr Engagement gegenüber ihren Kollegen erhöhen,
3.    eine vergleichsweise längere Verweildauer in ihrem Unternehmen haben,
4.    höhere Loyalitäts- und Zufriedenheitswerte von ihren Kunden erhalten,
5.    weniger Fehltage und Arbeitsunfälle haben.

Beigefügt ist auch die Gallup-Studie mit dem ENGAGEMENT INDEX DEUTSCHLAND 2013. Hier zeigt sich, dass es deutschlandweit eine leichte Verringerung derjenigen Mitarbeiter gibt, die gar keine oder nur eine geringe Bindung an ihr Unternehmen haben. Erschreckend ist der Fakt, dass die Anzahl der Mitarbeiter ohne Bindung im Osten mit 24% gegenüber West mit 15% um ca. 60% höher, der Anteil der Mitarbeiter, die eine hohe Bindung an ihr Unternehmen aufweisen aber mit nur 12% gegenüber 18% in ähnlicher Weise geringer ist!

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Neue Entwicklungen zu verpflichtender Nachhaltigkeitsberichterstattung auf EU-Ebene

Insbesondere börsennotierte Unternehmen sowie Finanzinstitutionen werden künftig aufgefordert, in ihrem Geschäftsbericht über ökologische, soziale und Mitarbeiterbezogene Aspekte, über die Wahrung der Menschenrechte, über Anti-Korruption und Bestechungsvorfälle sowie über die Vielfalt im Vorstand zu berichten. Dieser Abänderungsvorschlag richtet sich EU-weit an rund 6.000 große Unternehmen und nicht an 15.500 wie bisher erwartet.


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Better-Life-Index – Welche Werte im Leben sind uns wichtig?

Im Leben geht es um mehr als nackte Zahlen wie das BIP und andere Wirtschaftsdaten – Mit dem Better Life Index lässt sich das gesellschaftliche Wohlergehen in den verschiedenen Ländern anhand von elf Themenfeldern vergleichen, die von der OECD sowohl in Bezug auf die materiellen Lebensbedingungen als auch für die Lebensqualität insgesamt als äußerst wichtig identifiziert wurden.

Hier kommen Sie zum Better Life Index und Ihrer Abstimmungsmöglichkeit: http://www.oecdbetterlifeindex.org/de/

 

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