Archiv für die Kategorie „Publikationen und Wissenswertes“

Familienfreundliche Firmen erfolgreicher als andere – ein Weg aus dem Fachkräftemangel

Deutsche Unternehmen, bei denen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einen hohen Stellenwert hat, sind wirtschaftlich erfolgreicher als jene, für die Familienfreundlichkeit eine geringere Rolle spielt. Das ist ein zentrales Ergebnis des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2013, den das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) für das Bundesfamilienministerium erstellt hat.

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Erste Ergebnisse und Erkenntnisse des ESF-Programms „Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“

Das Programm „Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“ der Bundesregierung hat Halbzeit. Seit Anfang 2012 sollen 73 Projekte CSR in kleinen und mittleren Unternehmen fördern. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels zeigen diese ein besonderes Interesse, sich als verantwortungsvolle Arbeitgeber aufzustellen. Doch ist es nicht immer leicht, “Kümmerer” und Budgets für das neue Thema zu gewinnen.

Link: http://csr-news.net/main/2013/07/29/halbzeitstand-was-das-esf-forderprojekt-fur-csr-erreicht/

Nachhaltigkeitsberichterstattung für Unternehmen > 500 Mitarbeiter gefordert

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) Nachhaltigkeitsrat fordert ein europäisches Regelwerk zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Die Europäische Kommission hat Forderungen zur Änderung der Rechnungslegungsrichtlinien vorgelegt, die darauf abzielen, die Transparenz von Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern in sozialen und ökologischen Belangen zu erhöhen. Diese müssen demnach künftig ihre Grundsätze, Risiken und Ergebnisse in Bezug auf Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, Achtung der Menschenrechte, Bekämpfung von Korruption und Bestechung sowie Vielfalt in den Leitungs- und Kontrollorganen offenlegen.

Link:
http://www.nachhaltigkeitsrat.de/news-nachhaltigkeit/2013/2013-04-25/nachhaltigkeitsrat-fordert-europaeisches-regelwerk-zur-nachhaltigkeitsberichterstattung/
 

Unternehmenswerte: Mitarbeiter wollen klare Leitlinien

Bedeutung von Unternehmensleitlinien für die Belegschaft. Immerhin 75 Prozent der befragten Mitarbeiter richten sich danach.

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Klimawandel – Immer mehr Unternehmen spüren die negativen Auswirkungen

Der Klimawandel wirkt sich auf immer mehr Unternehmen aus – oftmals negativ, manchmal auch positiv. Das ergab eine Befragung von rund 1.000 Firmen durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) für das Forschungsprogramm „KLIMZUG – Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten“. Demnach sahen sich im Jahr 2011 rund 15 Prozent der befragten Unternehmen vom Klimawandel direkt negativ betroffen – beispielsweise, wenn Hitzeperioden die Klimatisierung der Werkhallen verteuerten. Für 2030 erwarten bereits 29 Prozent direkte negative Auswirkungen. Unternehmen sind allerdings nicht nur direkt betroffen, sondern auch indirekt. Denn zum einen gibt es gesetzliche Regelungen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung wie das Emissionshandelsgesetz. Zum anderen ändert sich durch den Klimawandel die Nachfrage der Verbraucher. Im Jahr 2011 waren entsprechend mehr Unternehmen direkt oder indirekt vom Klimawandel betroffen – nämlich knapp 20 Prozent negativ und 11 Prozent positiv. Bis 2030 werden es laut IW-Befragung bereits 43 respektive 19 Prozent sein.

http://www.iwkoeln.de/de/presse/pressemitteilungen/beitrag/klimawandel-immer-mehr-unternehmen-betroffen-102135

Studie: CSR Management wichtig, aber uneffektiv

Unternehmen managen ihre CSR-Investitionen schlecht. Sie verfolgen CSR-Investitionen nicht mit der gleichen Strenge wie die Prioritäten ihres Kerngeschäftes. Sie verknüpfen CSR nicht mit ihrer Geschäftsstrategie, sondern behandeln es als gesonderte Initiative bzw. gesondertes Investment.

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10 Top-Trends im Umweltmanagement

Auch wenn viele Umweltverbände die Ergebnisse des Weltklimagipfels in Doha zu Recht kritisieren, es hat sich in 2012 im Bereich Nachhaltigkeit doch Einiges getan. Auch in 2013 werden sich viele Unternehmen und Institutionen sowie die Politik mit den Herausforderungen des Umweltmanagements beschäftigen. Die DFGE – Institut für Energie, Ökologie und Ökonomie sieht für das neue Jahr zehn wesentliche Top-Trends.

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Verantwortung übernehmen – Visionen für nachhaltiges Wachstum – Wertschöpfung durch Nachhaltigkeit

Die heutigen Herausforderungen in Ökonomie und Ökologie sind für Unternehmen eine Chance, sich als verantwortungsbewusste und innovative Akteure der globalen Wirtschaft zu positionieren und damit neue, ressourcenschonende und sozialverträgliche Lösungen für Produkte und Prozesse zu entwickeln, um von dem weltweiten Nachhaltigkeitstrend zu profitieren. Der Wertewandel wird letztlich auch zu einem wirtschaftlichen Strukturwandel führen – mit Gewinnern und Verlierern.

Quelle: http://www.steria.com/de/fileadmin/assets/sharingOurViews/publications/files/Exract_MK-NachhaltigeWertschoepfung.pdf

Neue Investitionszuschüsse zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien

Das BAFA bietet interessante Fördermöglichkeiten für kleine und mittelständische Unternehmen, die Investitionen in hocheffiziente Technologien vornehmen und damit nachhaltig für sparsame und rationelle Energieverwendung in ihrem Betrieb sorgen.

Um diese Ziele zu erreichen, wurde ein Energieeffizienzfonds zur Förderung der rationellen und sparsamen Energieverwendung aufgelegt, auf dessen Grundlage unter anderem die Förderung hocheffizienter Querschnittstechnologien in kleinen und mittleren Unternehmen vorgesehen ist. Damit sollen die bestehenden Einsparpotentiale erschlossen und Ressourcen eingespart werden.

Gefördert werden investive Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz durch den Einsatz von hocheffizienten und am Markt verfügbaren Querschnittstechnologien.

Zwei unterschiedliche Verfahren sind hierbei zu unterscheiden.

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Banken geizen bei Umwelt- und Sozialstandards mit Transparenz

Deutsche Banken forcieren die Themen Verantwortung und Nachhaltigkeit. Sechs von zehn garantieren zum Beispiel die Umsetzung von Umwelt- und Sozialstandards bei Projektfinanzierungen. Es mangelt allerdings an Transparenz über den Erfolg des sozialen und ökologischen Engagements. Nur 39 Prozent der Institute messen und steuern ihre Umwelt- und Nachhaltigkeitsaktivitäten anhand spezifischer Kennzahlen.

Quelle: http://www.steria.com/de/presse/presseinformationen/press-releases-detail/article/umwelt-und-sozialstandards-banken-geizen-mit-transparenz/